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Grenzwerte bei monotonen Folgen

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Lia
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Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, den 22. September, 2002 - 14:16:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Wenn man den Term (3n+1/n+3) mit Differenzbildung auf Monotonie untesuchen mwill, wie geht dann der Rechenweg???

Ich komme irgendwie nicht auf das vorgegebene Ergebnis!! (monoton steigend)
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Friedrich Laher (friedrichlaher)
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Erfahrenes Mitglied
Benutzername: friedrichlaher

Nummer des Beitrags: 455
Registriert: 02-2002
Veröffentlicht am Sonntag, den 22. September, 2002 - 17:13:   Beitrag editieren Beitrag drucken

OH, BITTE, RICHTIG KLAMMERN SETZEN
gemeint ist wohl

an=(3n+1)/(n+3) = 3 - 8/(n+3)

da sieht man dann auch ohne viel Rechnen daß der Grenzwert (für n -> unendlich) 3 ist und
die Differenz zu 3 immer kleiner wird.

an+1-an = -8/(n+4) - [-8/(n+3)] = 8[1/(n+3)-1/(n+4)] = 8*[]

ohne weiterzurechnen sieht man daß [] >= 0 gilt, die Folge also monoton steigend ist
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mythos2002 (mythos2002)
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Fortgeschrittenes Mitglied
Benutzername: mythos2002

Nummer des Beitrags: 64
Registriert: 03-2002
Veröffentlicht am Sonntag, den 22. September, 2002 - 21:52:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Hi,
folgende Methode ist m. E. vorzuziehen:

Erst mal die ersten Glieder der Folge a_n = (3n + 1)/(n + 3)] bestimmen (für n = 1, 2, 3... nacheinander einsetzen):

a1 = 1, a2 = 7/5, a3 = 5/3, ... daraus kann man bereits vermuten, daß die Folge streng monoton steigend ist.

Nun beweisen wir dies, in dem die Bedingung

a_n < a_(n+1)

für die (streng steigende) Monotonie auf den Index n der Elemente a_n, a_(n+1) hin überprüft wird, also ob die Ungleichung

[(3n + 1)/(n + 3)] < {[3*(n+1) + 1]/[(n+1) + 3]}

für ALLE n € N wahr ist, die Lösungsmenge somit N ist.

Das Auflösen der Ungleichung liefert:

[(3n + 1)/(n + 3)] < [(3n + 4)/(n + 4]] | * (n+3)(n+4) > 0

3n² + 13n + 4 < 3n² + 13n + 12 | -3n² - 12n - 4

[das n darf NIE ganz aus der Ungleichung fallen!]

n < n + 8 -> die ist für alle n € N eine wahre Aussage, daher ist die Lösungsmenge

L = N, was zu zeigen war!

Gr
mYthos



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