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Nachweis eines Verbandes

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Mary
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Veröffentlicht am Sonntag, den 31. Oktober, 1999 - 18:37:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Könnte mir jemand erklären, wie man einen Verband nachweist? Ich habe folgende Aufgabe zu lösen und verstehe absolut nicht, wie ich es anstellen soll.

Weisen Sie nach, daß [N, min, max] ein Verband ist! Gibt es ein Nullelement? Gibt es ein Einselement?

(min(x, y) = x, falls x<=y, ansonsten ist min (x, y) = y;
max(x, y) = y, falls x<=y, ansonsten ist max(x, y) = x;)

Vielen Dank im Voraus!
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Ingo
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Veröffentlicht am Montag, den 01. November, 1999 - 00:12:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Da muß ich nachfragen : Wie ist der Begriff "Verband" definiert.Ich höre ihn nämlich zum ersten mal....
Ich vermute es hat es ist sowas ähnliches wie Körper oder Ring ?
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habac
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Veröffentlicht am Montag, den 01. November, 1999 - 07:53:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Die beiden Operationen • und * müssen assoziativ und kommutativ sein. Ferner muss die Adjunktivität gelten:

a•(a*b)=a
a*(a•b)=a

Beispiel: Durchschnitt und Vereinigung von Mengen (ist zusätzlich distributiv)
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Tom
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Veröffentlicht am Montag, den 01. November, 1999 - 09:07:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Ingo:
Soweit ich weiß ist Verband definiert durch ein Menge , mit zweistelligen Operatoren über der Menge (V) und Kommutativität , Assoziativität und Erfüllung der Absorptionsgesetze.

Habac:
Hab ich jetzt ne Blockierung oder betrifft dies nun zwei andere Eigenschaften bei Dir ?
Ich wüßt nämlich auch nicht wie ich dies auf min/max anwenden könnte, wär doch interessant :-).
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habac
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Veröffentlicht am Montag, den 01. November, 1999 - 09:54:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Tom

meine oben aufgeführten Adjunktivitätsgesetze würden wohl folgendermassen lauten (•=min, *=max):

min(a,max(a,b))=a
max(a,min(a,b))=a

ein Assoziativgesetz zum Beispiel:

min(a,min(b,c))=min(min(a,b),c)
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Mary
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Veröffentlicht am Montag, den 01. November, 1999 - 19:44:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Danke für Eure Hilfe. Aber wie sieht es denn nun mit der Kommutativität aus? Bei mir trifft sie jedenfalls nicht zu:

min(a, b) = min(b, a)
max(a, b) = max(b, a)

Das trifft ja nur zu falls a=b ist.
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Tom
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Veröffentlicht am Montag, den 01. November, 1999 - 23:12:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Thanks Habac,
hilft schon mal weiter, schließe mich aber Mary an , wenn schon das erste "scheinbar" nicht zutrifft (die Kommutativität?) , wie bekomm ich die hin , laut Aufgabenstellung ist es ja wohl ein Verband !?
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Ingo
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Veröffentlicht am Dienstag, den 02. November, 1999 - 01:26:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Wo ist das Problem ? Min(a,b) liefert doch immer das kleinere von beiden Elementen,egal in welcher Reihenfolge ich die Zahlen aufschreibe.Analog beim Maximum.
Beispiel : min(1,3)=1=min(3,1) da 1<3
Die Kommutativität sollte also nicht das Problem sein.Der Rest läuft über Fallunterscheidungen.
z.B. a<min(b,c) => a<b und a<c => min(a,b)=a und min(a,c)=a
=> min(min(a,b),c)=min(a,c)=a = min(a,min(b,c))
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Mary
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Veröffentlicht am Mittwoch, den 03. November, 1999 - 18:08:   Beitrag editieren Beitrag drucken

Danke für Eure Hilfe, es hat mir sehr geholfen und jetzt klappt auch alles ... nur wie komme ich auf das Eins- und Nullelement ?
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spockgeiger
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Veröffentlicht am Donnerstag, den 04. November, 1999 - 01:11:   Beitrag editieren Beitrag drucken

hallo

ich kann, wie viele vor mir, eigentlich auch nur vermuten, worum es geht. in koerpern bezeichnet man mit 0 bzw. 1 die elemnte, die in der addition bzw. multiplikation das ergebnis gleich dem anderen element werden lassen, genauso, wie man das von 0 und 1 bezueglich der stinknormalen addition und multiplikation gewohnt ist (0+a=a+0=a und 1*a=a*1=a).

diese elemnte bezeichne ich lieber als neutrale elemente bez. der jeweiligen operation, denn woher soll man wissen, ob 0 fuer min oder neutral ist, naja, genug abgeschweift...

bezueglich der max-verknuepfung ist 1 neutral, weil die ausgangsmenge N ist, denn jede natuerliche zahl ist >=1, also fuer alle a aus N gilt: max(a,1)=a.

bezueglich der min-verknuepfung kann es kein neutrales element geben, beweise das mit widerspruchsbeweis:

mal angenommen, es gaebe ein e mit der geforderten eigenschaft.
da e aus N, ist auch e+1 aus N, aber min(e,e+1)=e ungleich e+1 (was es haette sein muessen)

hoffe, konnte dir helfen
spockgeiger

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