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Tony
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Mittwoch, den 13. September, 2000 - 17:23: |   |
Chitin: Kennt zufällig jemand eine Möglichkeit Chitin nachzuweisen? Ich habe schon alle möglichen Nachschlagewerke konsultiert, finde aber trotzdem nur die üblichen Standardnachweise. - Tja, und meine Bio-Lehrer waren ebenfalls überfragt. Es wäre wirklich genial, wenn jemand einen Weg weiß und mir diesen mitteilt. Viele Grüße, Tony |
   
Titus
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Mittwoch, den 13. September, 2000 - 19:02: |   |
Selbst an der Uni haben wir keinen Nachweis drüber geführt, was mich zu der Annahme bringt, dass es keine einfache chemische Nachweismethode gibt. Chitin ist ein schwefelhaltiges, längerkettiges Kohlenhydrat, wasser- und fettunlöslich und relativ stabil. Vielleicht kann man es über den Schwefel chemisch nachweisen. |
   
Tony (Tony)
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Mittwoch, den 13. September, 2000 - 23:18: |   |
Hallo Titus Zu diesem Schluß könnte man wirklich bald kommen... ...wenn dieser Nachweis nicht 'mal in einem Wettbewerb (schon knapp 2 Jahre her) gefordert gewesen wäre. Die werden uns doch nicht veralbert haben?! Ab und an geistert das bei mir noch im Hinterkopf herum und als ich diese Seite gefunden hatte, dachte ich mir: Vielleicht... Allerdings gibt's trotzdem eine Berichtigung: Chitin ist nicht schwefel- sondern stickstoffhaltig (jaja, ich weiß, daß du das doch gemeint hattest ;)) Ich hatte mir gedacht, daß man aufgrund der Ähnlichkeit zu Cellulose (nur am 2.C gibt's statt -OH eine -NHCOCH(3)-Gruppe) diese Gruppe irgendwie abspalten und extra nachweisen kann (wie durch Titus indirekt vorgeschlagen) und ansonsten einen Cellulose-Nachweis durchführt. GEHT SO ETWAS??? Vielen Dank für deine Antwort. Ich bin auch weiterhin für sämtliche Vorschläge offen. Tony |
   
Titus
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Donnerstag, den 14. September, 2000 - 18:34: |   |
Sorry, kein Schwefel, sondern Stickstoff. Dafür gibts ne Entschädigung. Die 2. Idee ist, Chitin über ein dafür spezifisches Enzym nachzuweisen. Erst depolymerisiert man das Chitin, trennt dann die Aminogruppe ab und könnte nun die Glucose nachweisen. In der Welt vom 11.7.97 steht: "Der exakte Nachweis von Chitin wurde mit dem modernen Verfahren der sogenannten pyrolytischen Gaschromatographie-Massenspektroskopie (py-GC-MS) von britischen Wissenschaftlern geführt. Dabei wurde eine große Mischung organischer Verbindungen ausgemacht. Außerdem identifizierte man Übergangsprodukte eines weitergehenden Chitinabbaus. Die Forschungsarbeiten geben einen sehr genauen Einblick in geologische Abbau- und Umwandlungsprozesse und können künftig auch Altersbestimmungen erleichtern." |
   
Tony (Tony)
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Donnerstag, den 14. September, 2000 - 21:45: |   |
Darüber muß ich erst einmal nachdenken (z.B. wie man Chitin crackt, welches Enzym geeignet wäre etc.- hey ich mache so etwas nicht täglich), es klingt aber gut. Der Welt-Artikel war ebenfalls interessant, danke für den Hinweis. Diese Möglichkeit fällt natürlich für mich flach, leider. (Die Pyrolyse hatte glaube ich, irgendetwas mit Glühwürmchen (Lichterzeugung) zu tun, aber wie gesagt, ich mache mich erst einmal kundig.) Ich melde mich aber ganz bestimmt noch einmal! Grüße Tony |
   
Babsi
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Samstag, den 16. September, 2000 - 13:38: |   |
Kann mir dann bitte jemand nachweisen, dass Wiederkäuer gegenüber säugern weniger Harnstoff ausscheiden sollen ! |
   
Titus
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Samstag, den 16. September, 2000 - 14:12: |   |
Es muss heissen Nicht-Wiederkäuer, denn Wiederkäuer sind auch Säugetiere. Meinst du eine Erklärung für die unterschiedliche Harnstoffabgabe oder einen chemischen Nachweis? |