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Markus
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Dienstag, den 05. September, 2000 - 19:09: |   |
Hallo, wir haben im Biokurs vor kurzem Stomata auf verschieden Blattunterseiten zählen sollen. Dabei kam heraus: Flieder: 13 (bei 600facher Vergr.) Stechpalme: 70 (bei 150facher) Alpenfeilchen: 12 (bei 150facher) Kiefer: 2 (bei 150facher) Welche Aussage kann man nun aus diesen Daten zum Standort entnehmen? DANKE. PS: Ach ja, gibt es eine mathematische Möglichkeit die genaue Zahl der Stomata zu berechnen? |
   
Titus
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Freitag, den 08. September, 2000 - 17:41: |   |
Die relative Stomata-Zahl ist artgenetisch festgelegt, natürlich schwankt sie nach den Umweltbedingungen in gewissen Grenzen. Generell gibt es deshalb keine absolut zuverlässige mathematische Methode, um die Zahl der Stomata zu erfassen. Man könnte es vielleicht statistisch nach Umweltkonstanten annähern und einen Mittelwert bilden. Nicht nur die Zahl der Stomata ist verschieden, sondern auch ihr Aussehen. Die Verdunstung durch die Stomata (= Transpiration) richtet sich nicht nur nach der Anzahl, sondern auch nach der Art der Stomata und dem dadurch beeinflussten Randeffekt. Rechnet man den Vergrösserungsfaktor vom Flieder auf 150 um, ergibt sich - wenn ich mich nicht irre - in der Fläche 600/150=4 -> 4*4=16fache Vergrösserung des Flieders von 150facher, daher 13*16 > 200 Stomata für den Flieder. Was man aus der Anzahl an Stomata folgern kann ist eine niedrigere bzw. höhere Verdunstungsrate, die sich nach dem Grundumsatz der Pflanze richtet. Es gilt aber auch, dass Volumen und Oberfläche im Zusammenhang gesehen werden müssen, je geringer das Volumen, desto grösser ist die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen. |
   
Markus
Bewertung: - Abstimmungen: 0 (Abstimmen!) | | Veröffentlicht am Sonntag, den 10. September, 2000 - 09:02: |   |
Danke für deine Hilfe! |
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